Kredite, Schulden und Wirtschaft, welche der drei Zutaten brauchen wir für eine neue Globale Finanzkrise?

Wir hören überall von Sparpolitik und Schuldenabbau, sowohl in Deutschland wie in allen anderen Ländern, die von der Finanzkrise 2007/2008 getroffen worden sind. Obwohl wir der Meinung sind dass überall der Gurt enger gezogen wird, versinkt die Welt dennoch in Schulden.

Wie ist es Bloß nur möglich dass trotz der Finanzkrise, die Staaten und Finanzmärkte einfach so weiter machen als ob sie alle nichts draus gelernt hätten. Die Schulden wachsen ins unendliche und es werden weiter Kredite aufgenommen. Es macht den Anschein, dass die strengere Finanzmarktregulierung und der Sparkurs der Regierungen nichts anderes ist als ein Nebel. Ein Nebel der alles nur verschleiert und keine Problemlösung ist.

Die Zahlen zeigen alles andere als ein Sparkurs der Regierungen. Ende 2007 betrugen die Gesamtschulden und Kredite der Staaten und der Privatwirtschaft mehr als 107 Billionen Dollar. Ende 2013 sind es nicht weniger sondern mehr geworden, die Schulden sind auf 150 Billionen Dollar gewachsen.

Die Spitzenreiter der Staats Verschuldung sind weiterhin die USA, ihre aufgenommenen Kredite sind von damals 2 Billionen Dollar auf unglaubliche 5,7 Billionen Dollar gewachsen. Unter den Top Verschuldeten finden wir Länder wie Spanien, Italien, Brasilien, Türkei und Indien. Die Situation ist ernst und die Zukunft sieht nicht besser aus.

Zu viele Kredite, die Situation ist schlecht.

Die Summe der Schulden beträgt bei manchen Staaten, bis zu 25 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Dass gefährliche an solch hoher Verschuldung, ist die Refinanzierung. Wenn wir annehmen dass die Gläubiger dass Vertrauen in die Rückzahlungsfähigkeit eines Staates verlieren, wird sofort eine Kettenreaktion ausgelöst wie bei den Banken selbst.

Wenn die Verschuldung der Staaten weiter zunimmt und das Wirtschaftswachstum ausbleibt, wird früher oder Später eine neue und viel größere Krise auf uns zukommen. Das Heutige Finanzsystem ist so kompliziert dass der Schuldner gleichzeitig auch der Gläubiger ist. Staaten nehmen und gleichzeitig vergeben Kredite an andere Staaten. Man könnte einfach sagen, die Schuld des einen ist das Vermögen des anderen, doch die Schuld und Vermögensbilanz gerät immer mehr in eine Schieflage.

Staaten wie China, Japan und Deutschland sind mit die größten Gläubiger und haben so die höchsten Forderungen. Knapp 50 Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung hat Deutschland an Forderung an den Rest der Welt also 1,7 Billionen Dollar. Solche Summen lassen sich nicht einfach abschreiben. Es gibt auch Staaten deren Forderungen weit über die hundert Prozent hinausgehen. Der bester Beispiel für eine unausgeglichene Vermögensbilanz ist Hongkong, hier betragen die Forderungen mehr als 200 Prozent der Wirtschaftsleistung.

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