Plastc: Der flexible Kreditkartenersatz

Plastic Inc.

Plastc: Der flexible Kreditkartenersatz

 

Neue Zahlungssysteme überschwemmen den Markt. Neben Größen wie Apple Pay und Google Wallet schaffen es auch viele unbekannte Dienste, durch innovative Ideen zu überzeugen. So etwa „Plastc“ mit seiner intelligenten Kreditkarte.

Neue Konkurrenz für die Branchengrößen

Es gibt sie mittlerweile in den unterschiedlichsten Ausführungen: Bezahldienste, die den täglichen Einkauf erleichtern sollen. Einige Anwendungen wie Apple Pay sind schon relativ etabliert, andere müssen erst ihren Platz auf dem Markt finden. So auch Plastc. Dabei handelt es sich um eine intelligente Kreditkarte, welche bis zu 20 verschiedene Karten speichern kann. Das Ganze funktioniert über ein berührungsempfindliches E-Ink-Display und den Übertragungsstandard NFC. Die nur 0,8 Millimeter dünne Karte kann damit bereits an diversen Terminals genutzt werden. Für die notwendige Sicherheit ist ebenfalls bereits gesorgt.

Sicherheit dank EMV-Chip und RFID-Sensor

Neue Zahlungssysteme werden zuerst im Hinblick auf die Sicherheit geprüft. Plastc macht hier bereits einen guten Job und ist dank EMV-Chip und RFID-Sensor nicht nur sicher, sondern auch komfortabel. So soll es durch den Chip künftig möglich sein, die Karte auch als ID-Karte für Büros und Firmengebäude zu nutzen. Für zusätzliche Sicherheit sorgt der obligatorische PIN-Code, welcher in Zukunft noch um biometrische Merkmale ergänzt werden könnte. Außerdem nimmt Plastc nur Karten an, die den Namen des Besitzers tragen. Weitere Sicherheitsfunktionen sind denkbar, werden allerdings erst 2015 verfügbar sein. Dann veröffentlicht der Hersteller ein neues Firmware-Update, mit welchem Plastc auch alltagstauglich werden soll. Praktisch ist die Karte dank einiger Funktionen bereits jetzt.

Plastc: Praktisch im Test

Plastc lässt sie sich ganz einfach via Bluetooth mit dem Smartphone verbinden. Aufgeladen wird die Karte über eine spezielle Ladematte, die pro Aufladung für rund 30 Tage Strom spendet. Die eingestellte Standardkarte kann auch ohne Strom genutzt werden, was ebenso von Vorteil ist wie die Übersicht über alle Bankgeschäfte. Letzteres ist durch die Kooperation mit verschiedenen Kreditinstituten möglich.
Geht die Karte einmal verloren, lassen sich die gespeicherten Daten ganz einfach aus der Ferne löschen. Kostenlos sind diese Funktionen allerdings nicht. Das System soll laut Herstellerangaben 155 US-Dollar kosten und ist damit teurer als die Dienste der Konkurrenz. Ein Deutschlandstart ist bislang nicht in Aussicht, womit sich Plastc hinter Apple, Google und Co. einreiht. Auch deren Dienste sind hierzulande überhaupt nicht oder nur sehr eingeschränkt nutzbar. Ob und wann sich das ändert, bleibt abzuwarten. Der Hersteller der „Plastc“-Karte jedenfalls, gibt sich gelassen und ist vom Erfolg der Karte überzeugt. Schließlich hat der Dienst den großen Vorteil, dass er quasi überall genutzt werden kann, während sich die Konkurrenz mittlerweile auf NFC-Terminals beschränkt.

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