PayPal mit neuem Geldtransfer-Dienst

URL-basierten Zahlungsdienst

URL-basierten Zahlungsdienst

Geldtransfers müssen heutzutage schnell und einfach über die Bühne gehen. Das hat auch PayPal erkannt und mit PayPal.me einen URL-basierten Zahlungsdienst vorgestellt, der simpler kaum sein könnte.

PayPal.me: So funktioniert´s

Um Transaktionen im Internet zukünftig zu vereinfachen, hat der Online-Payment-Dienstleister PayPal einen neuen Geldtransfer-Dienst gestartet. Dieser hört auf den Namen PayPal.me und könnte simpler kaum sein. Nutzer erstellen sich zunächst eine individuelle URL, welche den gewünschten Nutzernamen enthält und können diese dann an andere Personen weitergeben. Will jemand Geld überweisen, hängt er einfach den gewünschten Betrag an die URL an. Das sieht dann beispielsweise so aus: https://www.paypal.me/Mustermann/21.99 – damit erhält der Nutzer „Mustermann“ 21,99 Euro. Klingt simpel? Ist es auch. Damit dabei die Sicherheit nicht auf der Strecke bleibt, setzt PayPal auf biometrische Merkmale.

So sicher ist der neue Transferdienst

PayPal.me ist darauf ausgelegt, Geldtransfers schnell und einfach zu ermöglichen. Doch wie sicher ist der Dienst? Auf den ersten Blick: Sehr sicher. PayPal bietet die Möglichkeit, ein Bild im Account zu hinterlegen, damit Nutzer direkt erkennen können, wem sie Geld überweisen. Außerdem nutzt der Dienst die üblichen Verschlüsselungsmechanismen und ist mit einem Käuferschutz ausgestattet. Kommt es zu Problemen, haben Nutzer also wie beim klassischen PayPal einen Ansprechpartner. Dieser dürfte in den kommenden Monaten auch recht häufig genutzt werden, denn eine Sicherheitslücke gibt es: Der Nutzername ist frei wählbar. Bekannte Markennamen wie beispielsweise „Deutsche Bahn“ können dadurch von Privatpersonen besetzt werden, welche logischerweise auch die Überweisungen an diesen Namen erhalten. Bis dieses Problem gelöst ist, sollten Nutzer also sorgfältig prüfen, wer sich hinter einem PayPal.me-Nutzernamen verbirgt. Wer sich dennoch unsicher ist, wirft einen Blick auf die Konkurrenz.

Konkurrenzkampf mit Facebook

PayPal schließt mit seinem neuen Dienst zwar eine Lücke, ist jedoch keinesfalls der Vorreiter. Bereits vor einem Jahr hat Facebook einen Geldtransfer-Dienst gestartet und auch Snapchat und Square sind mittlerweile mit eigenen Angeboten vertreten. Es bleibt also abzuwarten, ob PayPal sich durchsetzt und wie angesprochene Namensprobleme gelöst werden. Erwähnte Konkurrenz hat diese Sorgen nicht, da deren Dienste so konzipiert sind, dass bei jeder Nutzung ein neuer Link erzeugt wird. Der wird dann an das Gegenüber weitergeben, welches die gewünschte Summe überweisen kann.
Übrigens: Auch Rechnungen lassen sich mit den Diensten von PayPal, Facebook und Co. stellen. Das funktioniert ganz einfach, indem die jeweilige URL mit dem gewünschten Betrag an denjenigen geschickt wird, der sie bezahlen soll. Hier gilt ebenfalls: Eine gute Idee, die sich jedoch erst noch gegen die klassischen Methoden durchsetzen muss.

Add a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *