Square: Neuer Zahlungsdienst auf dem Vormarsch

Neue Zahlungssysteme schließen meist eine Lücke im Handel. So auch der Bezahldienst Square

Neue Zahlungssysteme schließen meist eine Lücke im Handel. So auch der Bezahldienst Square

Neue Zahlungssysteme schließen meist eine Lücke im Handel. So auch der Bezahldienst Square, welcher vor allem die Nutzung von Kreditkarten erleichtern soll. Das funktioniert bereits jetzt erstaunlich gut.

Kreditkartenzahlung leicht gemacht

Wer in den USA und in vielen anderen Ländern einkauft, nutzt die Kreditkarte. Das ist praktisch und geht schnell. Das Problem: Nicht jedes Geschäft hat entsprechende Lesegeräte. Vor allem kleine Läden kommen dadurch in Bedrängnis und müssen Umsatzeinbußen hinnehmen. Hier kommt Square ins Spiel. Der Dienst von Twitter-Gründer Jack Dorsey ermöglicht die Annahme von Kreditkartenzahlungen, ganz gleich, ob ein Lesegerät vorhanden ist oder nicht. Benötigt wird lediglich ein kleiner, quadratischer Apparat (daher der Name), welcher einfach ins Smartphone oder Tablet gesteckt wird. Der Nutzer kann dann auf dem Display eine Art Quittung erstellen und diese vom Gegenüber direkt unterschreiben lassen. Das klingt unkompliziert und ist es auch. Nicht ohne Grund wird Square bereits in 130 Währungen angeboten und in diversen Ländern aktiv genutzt. Vor allem in den USA ist der Dienst beliebt und wird beispielsweise auf Flohmärkten, an Tankstellen oder bei privaten Transaktionen genutzt. Damit das in Zukunft noch schneller funktioniert, erweitern die Entwickler das Tool regelmäßig um neue Funktionen.

Square: Bezahlung ohne alles

Während Square zu Anfang nur mit erwähnter Apparatur genutzt werden konnte, ist eine Verwendung inzwischen ganz ohne Smartphone möglich. Wie das funktioniert? Ganz einfach, indem bei Bezahlen an der Kasse das Square-Profil genannt wird. Der Verkäufer sucht dann den entsprechenden Account, prüft via Foto die Echtheit und schließt die Zahlung ab. Damit ist es inzwischen in diversen Geschäften möglich, ganz ohne Geld, Kreditkarte oder Handy einzukaufen. Auch davon ab arbeiten die Entwickler an neuen Features. Die Direkteinzahlung auf Konten ist bereits möglich, ein System, mit dem Kleinkredite aufgenommen werden können, ist aktuell in Arbeit. Kurz gesagt: Square stellt eine echte Alternative zu bekannten Zahlungsdiensten dar und das hat auch die Konkurrenz bereits erkannt.

Neue Zahlungsdienst eine echte Konkurrenz?

Square wächst rasant und das ist auch den großen Kreditinstituten und der Konkurrenz im Bereich der Zahlungsdienste nicht verborgen geblieben. Während Google angeblich bereits mit dem Dienst zusammenarbeitet, um eine Alternative zu Apple Pay zu entwickeln, sehen die großen Kreditkartenunternehmen dem Dienst mit Skepsis entgegen. Ignorieren können sie Square jedoch nicht mehr, denn dieser überzeugt durch geringere Gebühren, eine hohe Sicherheit und nicht zuletzt auch durch die Einfachheit der Transaktionen. Gerade in den USA, in denen die klassische Überweisung kaum verbreitet ist, schließt Square also eine große Lücke.

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