850 Millionen US-Dollar Kredit mit hohen Ausfallrisiko

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Der Ölpreis fällt ungebremst, die OPEC-Mitglieder können sich nicht einigen. Ist dass es nur ein Problem, der Erdöl-produzierenden Länder oder der Ölgesellschaften? Leider nein, wie es aussieht trifft es auch die Banken. Eine Reihe von Geldhäusern die Anfang dieses Jahres, eine 850 Millionen US-Dollar hohe „Zwischenfinanzierung“ durch geführt haben.

Bei einen Treffen der OPEC in Wien, sind zum diesen Kredit ein paar Details bekannt geworden. Die OPEC-Staaten suchen momentan, nach einen Ausweg aus der Krise die Anfang Juli begann. Um den Preis zu stützen, müssten Sie das Überangebot an Rohöl deutlich drosseln. Mehrere Mitglieder fördern lautstark, Einschnitte bei der Öl-Produktion.

Der Preis für Rohöl befindet sich im Tiefstand der letzten drei Jahre. Ein Preisverfall von über 30 Prozent hat enorme Auswirkungen auf die OPEC-Staaten. Momentan liegt der Preis bei 66,8 US-Dollar pro Barrel. Für viele OPEC-Mitglieder ist der Preis schon längst zu niedrig, um einen ausgeglichenen Staatshaushalt zu erreichen. Das führt weitgehend zu schwerwiegenden Folgen, vor allen bei den Erdöl-produzierenden Länder, die auf die Einnahmen aus Ölexporten zur 100 Prozent angewiesen sind.
Quelle: Ariva

Der druck auf die Banken wird durch den drohenden Kreditausfall erhöht

Die Bank Barclays und Wells, die mit ihren Kredit Anfang des Jahres die Fusion von „Sabine Oil & Gas“ und „Forest Oil“ ermöglichten, rechnen bereits mit möglichen Ausfällen. Die „Zwischenfinanzierung“ in Höhe von 850 Millionen US-Dollar, die die beiden Banken den Unternehmen erteilt haben wird jetzt von Ausfällen bedroht.

Die Banken haben es trotz mehrerer Versuche, bis jetzt nicht geschafft den Kredit an Anleger zu verkaufen. Der Preisverfall beim Öl und die unsicheren Kreditmärkte führten letztendlich dazu, dass der Kredit keinen Investor gefunden hat. Bei den heutigen Öl-Preis wird es wahrscheinlich, zu keinen weiteren Verkaufsversuchen kommen.

Infografik: Schmerzhafter Preisverfall | Statista
Quelle: Statista

Da der Kredit in den letzten Monaten keinen Käufer gefunden hat, werden die Banken mit Sicherheit die Verluste selbst tragen müssen. Falls die beiden sich doch noch entscheiden sollten, den Kredit doch noch weiter zu verkaufen, werden sie hohe Verluste einkalkulieren müssen. Konkurrierende Banken rechnen dass Barclays und Wells beim Verkauf, nur noch 60 Cent für einen Dollar bekommen würden.

Wenn die Banken es nicht schaffen den Darlehn direkt an Investoren zu verkaufen werden sie es höchstwahrscheinlich in ihren Bilanzen absorbieren und nicht auf den Markt werfen.

Barclays und Wells nicht die einzigen mit Faulen-Krediten

Auch andere Banken haben in der letzten Zeit Kredite im Energiebereich vergeben. UBS und Goldman Sachs haben die Private-Equity-Gruppe mit einen Kredit zum kauf von Express Energy Services unterstützt. Auch hier wollten die Banken den Kredit an Investoren weiter geben, doch ein Verkauf wurde ohne angaben von Gründen einfach verschoben.

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