Beamtenkredit: Alles Wissenswerte

Beamtenkredit

Ein Beamtenkredit ist ein Darlehen speziell für Angestellte des Öffentlichen Dienstes. Zu seinen Vorteilen gehört neben den niedrigen Konditionen auch die flexible Nutzbarkeit.

Ein Beamtenkredit ist ein Darlehen speziell für Angestellte des Öffentlichen Dienstes. Zu seinen Vorteilen gehört neben den niedrigen Konditionen auch die flexible Nutzbarkeit. Ein Beratungsgespräch bei der Hausbank verschafft Klarheit.

Der Beamtenkredit: Wer kann ihn beantragen?

Wie der Name bereits andeutet, ist ein Beamtenkredit für Angestellte des Öffentlichen Dienstes gedacht. Darunter fallen unter anderem Berufe bei der Finanz- und Steuerverwaltung, der Bauverwaltung und der Polizei. Ebenso Berufe bei den Stadtwerken und in Schulen. In Einzelfällen kann auch Angestellten anderer Berufsgruppen ein solches Darlehen gewährt werden. Je nach Kreditinstitut sind das beispielsweise Angestellte bei den großen Fluggesellschaften, Kirchen und Wohlfahrtsverbänden sowie Mitarbeiter bei den Rundfunkanstalten. Die Regelungen sind hier von Bank zu Bank unterschiedlich, weshalb es in jedem Fall sinnvoll ist, ein Beratungsgespräch mit der Hausbank zu vereinbaren. Dadurch lassen sich auch die Konditionen ermitteln.

Diese Konditionen sind üblich

Angestellte im Beamtenwesen haben zumeist ein gesichertes Einkommen und einen relativ sicheren Arbeitsplatz. Dadurch sind bei einem Beamtenkredit besonders attraktive Konditionen möglich. So fallen die Zinsen niedriger aus und auch der Verwendungszweck ist flexibel gestaltet. Der Kreditnehmer kann in der Regel selbst entscheiden, wofür das Darlehen genutzt werden soll, womit es sich beispielsweise für eine Umschuldung oder für die Modernisierung einer Immobilie anbietet. Natürlich gibt es auch zweckgebundene Beamtenkredite. Diese sind noch einmal günstiger als normale Darlehen, wobei die Konditionen relativ ähnlich ausfallen. Auch hier gilt: Im Vorfeld beraten lassen und verschiedenen Angebote vergleichen. Das hilft auch bei der Beantragung.

Beamtenkredit beantragen: So geht’s

Wer sich für einen geeigneten Kredit entschieden hat, kann diesen direkt über das Internet oder persönlich bei der Hausbank beantragen. Wie bei allen anderen Kreditformen ist es auch beim Beamtenkredit wichtig, den Vertrag komplett durchzulesen und unklare Punkte mit dem Kreditgeber abzusprechen. Im Idealfall wird der Vertrag im Vorfeld einem Fachmann vorgelegt. So lassen sich unerwünschte Zusatzleistungen und damit verbundene Kosten vermeiden. Anschließend erfolgt eine Schufaprüfung, welche bei dieser Kreditart zumeist als einzige Sicherheit dient. Es gibt allerdings auch Banken, die Beamtenkredite ohne Auskunft der Schufa vergeben. Kredithöhe und Laufzeit sind dann jedoch eingeschränkt.
Übrigens: Ein Beamtenkredit ist nicht dasselbe wie ein Beamtendarlehen. Letzteres ist mit einer Lebens- oder Rentenversicherung verknüpft und endfällig. Das bedeutet: Die Darlehenssumme wird erst am Ende der Laufzeit vollständig abgegolten. Da zusätzlich noch eine Lebensversicherung abgeschlossen wird, ist ein Darlehen in der Regel teurer als ein Kredit und nicht in Form eines klassischen Kredits nutzbar. Welche Variante sinnvoller ist, hängt immer von der Situation und dem Verwendungszweck des Geldes ab.

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