E-Coin mit neuer Bitcoin-Kreditkarte

Kryptowährungen wie Bitcoin und die traditionellen Zahlungsmethoden waren bislang immer strikt getrennt.

Kryptowährungen wie Bitcoin und die traditionellen Zahlungsmethoden waren bislang immer strikt getrennt.

Kryptowährungen wie Bitcoin und die traditionellen Zahlungsmethoden waren bislang immer strikt getrennt. Das Unternehmen E-Coin will dies nun ändern und stellt eine praktikable 2-in-1-Lösung vor.

Bitcoin für unterwegs

Bitcoin gilt als die erfolgversprechendste Internetwährung und war bislang auch auf den digitalen Markt beschränkt. Dies möchte das Unternehmen E-Coin nun ändern. Der Plan: Eine Kreditkarte, die mit Bitcoins aufgeladen werden kann und sich an jeder Tankstelle und in Supermärkten nutzen lässt. Helfen soll dabei der Konzern Visa, der seine Systeme auf die neue Bitcoin-Karte umstellen will. Im Idealfall können dann bis zu 30 Millionen Geldautomaten und diverse Annahmestellen rund um den Globus genutzt werden. Neben dem Euro werden auch der britische Pfund und der US-Dollar unterstützt. Weitere Währungen könnten bei einem Erfolg des neuen Bezahlsystems folgen und der ist zumindest im Hinblick auf die Features der Bitcoin-Wallet gar nicht so unwahrscheinlich.

Die wichtigsten Features

E-Coin setzt mit seiner Bitcoin-Wallet auf einige interessante Features. Neben der Sicherheit, die durch eine so genannte „Multi-Signatur“ ermöglicht wird, gibt es im ersten Jahr eine spezielle Werbefunktion. Wer einem anderen Nutzer die Karte schmackhaft macht, erhält eine Provision in Höhe von 10% der Gebühren, die sich nach dem ersten Jahr allerdings auf 5% reduziert. Die Provision wird in Bitcoins ausgezahlt und kann damit direkt für eigene Transaktionen genutzt werden.
Die Karte selbst wird zu Beginn rund 17 US-Dollar kosten, wobei Nutzer sich bei der Bestellung direkt für eine Währung entscheiden müssen. Die gleichzeitige Nutzung mehrerer Währungen ist nicht möglich, was gerade für Menschen, die viel unterwegs sind, zum Problem werden könnte. Die Nutzung der Karte geht dafür relativ einfach vonstatten.

Das Prinzip der Bitcoin-Kreditkarte

Die Nutzung der Bitcoin-Kreditkarte beschränkt sich im Grunde auf drei einfache Schritte:

  1. Karte mit Bitcoins aufladen
  2. Bezahlung an einem geeigneten Visa-Terminal
  3. Abschluss der Transaktion

Klingt einfach und geht auch in der Praxis ganz problemlos vonstatten. Dennoch gibt es einen Nachteil: Der Bitcoin-Kurs könnte sich durch die größere Verbreitung negativ entwickeln. Bei einem schwankenden Kurs kann es also durchaus passieren, dass die Bezahlung via Bitcoin den Nutzer im Endeffekt teurer zu stehen kommt. Davon einmal abgesehen, ist die Bitcoin-Kreditkarte jedoch eine praktische Alternative zur normalen Kreditkarte, die vor allem auf lange Sicht viele Vorteile mit sich bringt. Vorausgesetzt, das Modell setzt sich auch in Deutschland durch, was im Hinblick auf die aktuelle Entwicklung von Apple Pay und Co. noch nicht gesagt ist. Es bleibt also abzuwarten, wie die Bitcoin-Wallet von E-Coin sich in der Praxis schlägt.

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