Klarna: Payment-Dienst jetzt auch in den USA

Klarna: Payment-Dienst jetzt auch in den USA

Klarna: Payment-Dienst jetzt auch in den USA

Bild-Quelle: Klarna INC 629 N. High Street, Suite 300, Columbus, OH 43215

Meist werden mobile Zahlungsdienste in den USA entwickelt und von dort aus rund um den Globus exportiert. Nicht so Klarna: Der Payment-Dienst wurde in Schweden entwickelt und schaffte es aufgrund seiner beeindruckenden Features nun nach Amerika.

Klarna in den USA gestartet

Zehn Jahre ist Klarna bereits auf dem Markt, doch erst jetzt schaffte es der Zahlungsdienst in den USA. Verwunderlich ist das vor allem aufgrund des Werts des schwedischen Unternehmens, der laut einer aktuellen Schätzung Klarna aktuell rund 2,25 Milliarden US-Dollar beträgt und durch durchschnittlich 200 Millionen Euro Jahresumsatz generiert wurde. Diese Zahlen sind beeindruckend, weshalb es nicht verwunderlich ist, dass man in Schweden nun den Schritt in die USA wagt. Damit die Expansion funktioniert, hat sich der Payment-Dienst bereits mit einigen bekannten Marken zusammengeschlossen. Darunter etwa der bekannte Onlinehändler Overstock.com und viele kleinere Händler und Portale. Außerdem sollen die bisherigen Funktionen in naher Zukunft um einige neue Features ergänzt werden.

Die Features im Überblick

Der Zahlungsdienst Klarna, welcher ursprünglich unter dem Namen Kreditor gestartet ist, kann in den USA seit diesem Jahr und in Deutschland seit 2014 genutzt werden. Der Erfolg des Dienstes ist beachtlich, was in erster Linie auf die einfache Nutzung zurückzuführen ist. Händler, die Klarna nutzen möchten, können den Zahlungsdienst ganz einfach in ihren Webshop integrieren und damit verschiedene Zahlungsvarianten wie Klarna Ratenkauf, Klarna Rechnung, Lastschrift, Visa, MasterCard oder SOFORT Überweisung realisieren. Für Kunden ist die Nutzung noch einfacher: Postleitzahl und E-Mail-Adresse eingeben, “Kaufen” anklicken und die Zahlung ist abgeschlossen. Und wem selbst das zu viel ist, der profitiert von der Checkout-Funktion, bei welcher sich der PC oder das Smartphone die eingegeben Daten merkt, womit ein einziger Klick auf „Kaufen“ ausreicht, um den Einkauf abzuschließen. Da Klarna die volle Zahlungsgarantie übernimmt, besteht für Händler auch kein größeres Sicherheitsrisiko als bei traditionellen Zahlungsmethoden. Dennoch hat Klarna auch seine Schwachstellen.

Schwächen in der Kommunikation

Klarna gehört zu den vielversprechendsten Payment-Diensten der letzten Jahre. Dennoch stand das Unternehmen in der Vergangenheit mehrmals wegen intransparenter Gesprächspraktiken in der Kritiken. Auch die vergleichsweise hohen Mahngebühren, die bei einem Zahlungsverzug erhoben werden, passen nicht zu dem Unternehmen, das auf Einfachheit und Flexibilität setzt. Nicht zuletzt kam es vor einigen Jahren zu Problemen mit der Hausbank von Klarna, da Kundendaten nicht korrekt erfasst wurden.
Das schwedische Payment-Unternehmen hat also seine Stärken und Schwächen. Es bleibt deshalb abzuwarten, ob sich Klarna auch auf lange Sicht wird durchsetzen können und wie der Dienst in den USA angenommen wird.

Add a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *