Kredit umschulden: Das ist zu beachten

Kredit umschulden: Das ist zu beachten

Kredit umschulden: Das ist zu beachten

Kredite laufen oft über viele Jahre und sind an überhöhte Zinssätze gekoppelt. Glücklicherweise ist es inzwischen kein Problem mehr, ein veraltetes Darlehen aufzulösen. Zu beachten ist lediglich die fällige Kündigungsgebühr.

Umschuldung leicht gemacht

Wer bereits einmal einen Kredit aufgenommen hat, kennt es: Die Zinsen fallen, doch für das aufgenommene Darlehen müssen noch die alten Zinssätze gezahlt werden. Dasselbe Problem bei einem Dispokredit: Eigentlich gibt es ja Ratenkredite mit deutlich niedrigen Zinsen und dennoch wird der teure Dispokredit abbezahlt. In beiden Fällen sind die Banken eigentlich dazu verpflichtet, auf das günstigere Angebot hinzuweisen und eine Umschuldung anzubieten. Da dies selten geschieht, müssen Kreditnehmer selbst tätig werden. Wie das geht? Im Grunde ganz einfach, denn heutzutage kann jedes Darlehen ganz einfach gekündigt werden. Nur auf die Strafgebühren müssen Bankkunden achten.

So hoch dürfen die Strafgebühren sein

Viele Kreditnehmer verzichten auf eine Umschuldung, weil sie hohe Kündigungsgebühren und Restriktionen erwarten. Das ist heutzutage jedoch nicht mehr so. Die Strafgebühren, welche die Bank erheben darf, belaufen sich auf einen Prozent der Restkreditsumme. Bei einem Restkredit von 10.000 Euro sind das also lediglich 100 Euro. Mit diesem Wissen muss nur noch ein neuer Kreditgeber gefunden werden. Kreditportale sind hier wohl die beste Wahl, denn damit lässt sich eine mögliche Ersparnis am schnellsten berechnen. Dennoch sollten natürlich auch persönliche Gespräche mit den Instituten, die in Frage kommen, vereinbart werden. Ist das erledigt, kann es sinnvoll sein, den alten Kreditgeber mit dem neuen Angebot zu konfrontieren. Womöglich macht dieser ein gleichwertiges Angebot oder bietet eine Optimierung des alten Vertrages an. Falls nicht, sollte gewechselt werden. Hierbei gibt es ein paar Stolperfallen zu beachten.

Fallstricke bei der Umschuldung

Wer einen Kredit umschuldet, sollte sich den neuen Kreditvertrag gut durchlesen. Wichtig sind in erster Linie folgende Punkte:

  • Die genaue Summe des Kredits
  • Sämtliche Konditionen
  • Zusätzliche Leistungen

Bei der Kreditsumme versuchen viele Banken zu tricksen. Es ist deshalb wichtig, das Darlehen zunächst auf die Restkreditsumme zu begrenzen, um den Überblick zu behalten. Noch genauer muss bei den zusätzlichen Leistungen hingesehen werden. Banken verkaufen beispielsweise Restschuldversicherungen ,welche zwar sinnvoll erscheinen, im Endeffekt jedoch nur einen geringen Nutzen für den Kunden haben und die Kosten erhöhen. Dasselbe gilt für Versicherungen, die einem Zahlungsverzug in Kraft treten. Diese sind nur selten wirklich sinnvoll, erhöhen die Kreditsumme jedoch erheblich. Deshalb: Genau hinsehen beim Vertragsabschluss. Dann ist auch die Umschuldung kein Problem und die Restkreditsumme kann schnell und zum günstigeren Tarif getilgt werden.

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