Vor der Darlehenszusage an den Immobilienkäufer, sichern sich die Banken doppelt ab.

Der Kauf einer Immobilie, stellt viele Voraussetzungen an den Käufer. Zusätzlich zu den üblichen Anstrengungen, kommen noch die Hürden der Darlehensfinanzierung. Die meisten Immobilienkäufe, werden mit einer Fremdfinanzierung durch die Banken abgewickelt. Hier kann der Käufer mit entsprechenden Prüfaufwand und Papierkrieg rechnen.

Die Darlehnszusage für den Kauf einer Immobilie, wird entsprechend an eine vom Gesetzgeber vorgeschriebene Prüfung gebunden. Die Prüfung stellt sicher, dass die Rückzahlung für die gesamte Laufzeit des Darlehns gewährleistet ist. Dass ist aber noch nicht ausreichend, die Kreditsumme muss durch die gekaufte Immobilie, in voller Höhe abgesichert sein.

Der Kreditgeber also die Bank, wird hier doppelt abgesichert. Der durch den Gesetzgeber geförderter Prüfungsaufwand entwickelt sich für den Immobilienkäufer zum Papierkrieg.

Der Immobilienkäufer, muss eine Top Bonität vorweisen.

Die Banken sind in der Pflicht, den Kreditantragsteller auf seine Bonität zu prüfen. So prüft das durch den Käufer ausgewählte Kreditinstitut, ob er auch tatsächlich in der Lage ist, über die gesamte Vertragslaufzeit die Zinsen und Tilgung zu tragen. Der Käufer ist zu Selbstauskunft verpflichtet, hier gibt er an über welche Einnahmen er verfügt und welche Ausgaben, ihm zu Lasten fallen. Über Rücklagen und Schulden, muss das Kreditinstitut auch wahrheitsgemäß informiert werden. Die Einwilligung der Schufaauskunft, wird vorausgesetzt.

Jeder zukünftiger Hausbesitzer, sollte sich vorab bei der Bank informieren, welche Unterlagen und Dokumente für eine Kreditprüfung benötigt werden. Die Zeit spielt hier eine wichtige Rolle, je schneller alle benötigten Unterlagen bei der Bank vorliegen, desto schneller erfolgt die Prüfung und im besten Fall auch die Kreditbewilligung.

Wie beurteilt die Bank den Beleihungswert der Immobilie?

Die Beleihungsprüfung, stellt bei der zu finanzierenden Immobilie die dauerhafte Werthaltigkeit fest. Die Berechnung der Bank basiert hier auf den Verkehrswert der Immobilie. Der genannte Verkehrswert orientiert sich an dem erzielbaren Erlös und dem marktüblichen Preis der Immobilie.
Es werden selbstverständlich auch Abzüge gemacht, die auf die nicht vorhersehbaren Risiken zurückzuführen sind. Erst diese Rechnung, ergibt die Beleihungsgrenze für die zukünftige Immobilienfinanzierung.

Und noch ein wichtiger Tipp von uns:
Jeder Käufer sollte im eigenen Interesse, den Verkehrswert der Immobilie prüfen. Die Banken sind nur bedingt verpflichtet, den Kunden über eine sittenwidrige Überteuerung der Immobilie zu informieren.

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