Die neue Privatinsolvenz, wer kann sich das leisten?

Insolvenz
Seit Juni gilt eine neue Rechtslage, durch die Beantragung eines Insolvenzverfahrens, können Schuldner schon nach drei Jahren von der Restschuld befreit werden.

Erst schön schulden machen und dann einfach pleite gehen? Mann könnte stundenlang über dieses Thema diskutieren, fragen stellen über unrecht und über das verhalten der betroffenen Personen Kritiküben. Doch sollten wir uns mit dem Thema Schulden und seine Folgen erst auseinandersetzen, bevor wir uns ein Urteil erlauben.

Heute bekommen wir über all Anreize um schulden zu machen, die Welt besteht nur noch aus Konsum. Konsum ist für uns so wichtig geworden, dass wir bereit sind dafür schulden zu machen. Wir verschulden uns um dass zu bekommen, was die anderen haben und wir uns eigentlich nicht leisten können.

Schulden sind eigentlich eine Problem der Gesellschaft in der wir heute Leben. Schulden sind auch eine Problem der schlechten Politik und auch ein Problem des Staates, wo sich ein Durschnittsbürger der Klaus oder der Wolfgang, nur was leisten kann wenn er Schulden macht.

Wenn es für viele Menschen in Deutschland, keine andere Möglichkeit gibt außer um sich zu Verschulden? Warum sollen diese Menschen, nicht die Möglichkeit erhalten, wieder Schuldenfrei zu werden.

Der Schritt in die beschleunigte Insolvenz, ist nicht nur schwer sondern auch teuer

Für viele von uns, die nicht das Vergnügen hatten sich mit diesen Thema, näher auseinander setzen zu müssen, ist die Privatinsolvenz ein Staatlicher Freibrief zum schulden machen. Ich habe mich hiermit nur ansatzweise beschäftigt und bin schon zum jetzigen Zeitpunkt einer anderen Meinung.

Die Voraussetzungen für eine Schuldenbefreiung nach 36 Monaten sind sehr hoch. Von dem Schuldner wird so einiges abverlangt, bevor er sich nach drei Jahren komplett von seinen Schulden befreien kann.

Zunächst sind da die 35 Prozent, die der Schuldner mindestens bin 36 Monaten an seine Gläubiger zurück zahlen muss. Weitere Voraussetzung sind die Verfahrenskosten, die von dem Schuldner getragen werden müssen. Abgesehen von den ganzen Auffand und der Dauer der Privatinsolvenz, muss der Schuldner alles offen legen. Der Schritt in die Privatinsolvenz und dem darauffolgenden gerichtliches Schuldenbereinigungsverfahren, ist für viele Betroffenen sehr schwer.

Bei einen Schuldenbereinigungsverfahren bekommt der Schuldner einen Insolvenzverwalter der das Verfahren betreut. Sein Honorar beträgt 40 Prozent der Insolvenzmasse, allerdings gibt es hier eine Obergrenze von 25.000,- Euro

Mit 35.000 Euro Durchschnittsschulden in die Privatinsolvenz

Laut dem „Überschuldungsreport“ des IFF, des Hamburger Instituts für Finanzdienstleistungen, sind die meisten betroffenen durchschnittlich mit 35.000,- Euro in den miesen.

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