Argentinien kämpft gegen die Pleite mit neuen Krediten aus China

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Die Finanzielle Lage Argentiniens wird immer schlimmer, die Staatsreserven schmelzen einfach weg und die Inflation ist kaum zu bremsen. Das Land versucht mit allen Mitteln die Pleite ab zu währen.

Vor kurzem wurde bekannt, dass die argentinische Zentralbank sich einen Kredit von der chinesischen Regierung besorgen könnte. Rund 810 Millionen Dollar an frischen Kapital sollen demnächst die Inflation ausbremsen.

Argentiniens Geldreserven werden nach und nach ausgeschöpft, die Inflation und die schlechte Wirtschaftslage, machen den Kampf gegen die Pleite noch schwieriger. Es scheint als ob das Land gegen die hohen Wellen der offenen Forderungen nicht mehr ankämpfen kann. Vor allem wen die Gläubiger drohen, ihre Forderungen auf einen Schlag zurück zu fördern.

Inflation und einen akute Pleite, werden die neuen Kredite helfen?

Für Argentinien ist es ein ungleicher Kampf, der gleichzeitig an verschiedenen Fronten geführt wird. Der Kredit auch China ist ein Versuch, um die Inflation wenigstens teils auszubremsen. Bereits im Juli wurde der Währungstausch im Umfang von insgesamt 70 Milliarden Yuan (etwa 11 Milliarden Dollar) für einen Zeitraum von drei Jahren vereinbart. Somit sind die ersten 810 Millionen Dollar in Yuan, nur ein Teil der vereinbarten Kredithilfe, die Argentinien jetzt abgerufen hat.

Laut Bloomberg erhält China den gleichen Gegenwert in Pesos, dies bestätigt auch die argentinische Zentralbank. Die einzeln abgerufenen Gelder, müssen innerhalb von zwölf Monaten zurück gezahlt werden, so die Vereinbarung. Neben Brasilien ist China der wichtigste Handelspartner von Argentinien. Das Land ist auf Energieimporte angewiesen und braucht den Kredit um diese sicher zu stellen und seine Auslandsschulden begleichen zu können.

Hinter den Kredit steckt noch die Vermutung dass die Zentralbank im Land chinesische Investitionen fördern will. Der Yuan ist zudem noch eine starke Währung und bietet im Vergleich mit anderen einen stetigen Wachstum.

Schwund der Währungsreserven und Verzug bei Zinszahlung

Argentinien verliert massiv ihre Währungsreserven, in den vergangenen Monaten hat sich die lange nochmals verschärft. Laut den letzten Bericht der Zentralbank wurden in diesen Jahr um die 10,5 Prozent der eigenen Reserven verbrannt. So sank die Summe auf 27,4 Milliarden Dollar. Ein weiteres Thema ist die Kapitalflucht der Investoren, Argentinien wurde 2001 der Zugang zum internationalen Kreditmärkten komplett abgeschnitten.

Argentinien ist ständig in Zahlungsverzug, auch letzte Woche wurden bestimmte Zinszahlungen für Staatsanleihen nicht bedient. Wenn sich das Blatt für Argentinien nicht bald wendet, droht dem angeschlagenen Land eine sofortige Rückzahlung aller Kredite. Die Wirtschaftsleistung nimmt ab und Experten sehen keine Wende. Im nächsten Jahr müssen weitere Schulden abbezahlt werden. Wie sieht die Zukunft aus, werden die Gläubiger auf auf ihre Forderungen bestehen oder werden sie auf ein Teil davon verzichten.

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