China und der falsche Umgang mit Krediten.

Für uns Europäer, gehört ein Privatkredit längst zum Standard. Viele von uns, könnten es sich kaum oder gar nicht vorstellen, ganz ohne ein Kredit auskommen zu müssen. Viele Haushalte in Deutschland sind Verschuldet, es wird vorwiegend mit Kredit finanziert, neue Küche, Möbel oder eine Urlaubsreise. Viele Haushalte haben längst, den Überblick über ihre Schulden verloren. In so einer Situation, sprächen wir von einer Haushalt-Überschuldung. Wen wir einen Blick in die Statistiken riskieren erfahren wir, dass im Bundesdurchschnitt, fast jeder zehnte Deutsche seine Schulden nicht mehr zurückzahlen kann. Dass sind über 6,6 Millionen überschuldete Deutsche, die in eine Schuldenspirale rein geraten sind.

In China ist es mit dem Schulden machen, ein bisschen anders.

Für einen Chinesen, ist ein Kredit von der Bank fast ein Tabu. Wenn ich mir was leiten will, muss ich mir das Geld vorher verdienen. Felix Lee, der China-Korrespondent der Wochenzeitung „DIE ZEIT“, beschreibt die Gewohnheiten der Chinesen in seinen Blog. Es ist wirklich sehr interessant zu erfahren, wie andere Kulturen mit ihren Finanzen umgehen. In China ist es gang und gäbe, dass ein Autokäufer seinen Neuwagen in Bar bezahlt. Es ist nichts besonderes, wenn ein Kunde mit einen Koffer voller Geld, bei einen Autohändler auftaucht.

So sind also die Privatschulden in China kein Problem, da die Privathaushalte eher gering verschuldet sind. Das Problem ist die enorme Staatsverschuldung der Volksrepublik China. Internationale Finanzexperten, schätzen die Verschuldung auf über 220 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. So nähert sich China, langsam an die Verschuldung von solchen Industrieländern wie, die USA mit 250 Prozent und Japan 400 Prozent. In China stieg die Gesamtverschuldung, innerhalb von wenigen Jahren um 60 Prozent.

Kredite für klinisch tote Staatsunternehmen

Es wäre alles eigentlich nicht so dramatisch, wenn die Kredite auch gut geplante Investitionen stützten würden. In China fließt das Geld in Unrentable Staatsunternehmen, die Ware produzieren die keiner kaufen will. Solche Unternehmen hätten in einer normalen Wirtschaft, längst aufgehört zu existieren. Die Unternehmensverschuldung, beläuft sich mittlerweile auf über 130 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Das Szenario der Misswirtschaft, wiederholt sich bei den Bau von wenig genutzten Autobahnen oder Flughäfen, so wie bei leer stehenden Immobilien die keiner nutzt.

Trotz aller Mahnungen des Internationalen Währungsfonds, mach das Land weiter Schulden. Anfang des Jahres ging es mit der Industrie wider einmal nicht gut, so pumpte der Staat weitere Milliarden zur Rettung der Unternehmen. Aufschwung um jeden Preis.

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