Crowdinvesting wird möglicherweise gesetzlich geregelt.

Für einen Startup brauchen wir Geld und wen es mit den Kredit bei der Bank nicht klappt, dann suchen sich die Startup Unternehmer einen privaten Investor oder gleich mehrere.

Das Crowdinvesting ist eine recht neue Form von Kapitalbeschaffung für junge Startup Unternehmen, die sich mit ihrer Idee oder einen neuen Produkt auf dem Markt behaupten wollen. Anders als bei einen Kredit von der Bank, wird ein Startup von mehreren privaten Anlegern finanziert. Bei Crowdinvesting geht es um Rendite, also anders als beim Crowdfunding. Wo einfache Menschen wie du und ich, ein Projekt finanziell unterstützen und im Gegenzug beispielsweise eine Produktprobe erhalten.

Die neue Finanzierungsart erobert die Anleger Herzen.

In Deutschland sind sieben Vermittlungsplattformen aktiv, hier suchen die Jungunternehmen nach Startkapital. Sie präsentieren ihre Ideen die meistens mit einen Businessplan, Lebenslauf und manchmal mit ein Video den Anleger schmackhaft gemacht werden. Und dann warten Sie bis genug Geld für die geplante Investitionen von den Anlegern zusammen kommt. Das alles klingt sehr simpel, der Anleger investiert und erhält im Gegenzug vom Unternehmen Rendite, für das investierte Kapital.

Doch was passiert, wenn die versprochene Rendite nicht ausgezahlt werden kann, weil das Unternehmen nach einer kurzen Zeit einfach pleite geht. In Deutschland verbuchen wir sieben Pleiten die so mehr als 1,1 Millionen Euro verbraten haben. Bei Crowdinvesting ist vom Anfang an klar, das eine Investition in ein Startup Unternehmen mit hohen Risiko belastet ist. So muss ein Investor im schlimmsten Fall davon ausgehen, dass er sein Geld vielleicht nie wider sehen wird.

Strengere Regeln und mehr Aufsicht für Crowdfinanzierung.

Der Gesetzgeber reagiert nach einer erneuten Pleite eines Crowdinvesting Unternehmens, mit einen Gesetzesentwurf. Crowdinvesting soll in Zukunft strengere Regeln erhalten, den diese Finanzierungsart stand bislang nicht unter Aufsicht. Die BaFin ist der Meinung, dass die Anleger kaum eine Chance hätten, die Risiken richtig einzuschätzen weil sie nirgends festgehalten werden.

Jetzt verlangt die BaFin ein Prospekt. So sollen Unternehmen die mehr als eine Million Euro einsammeln wollen, für ihre Anlage ein Prospekt erstellen, der bei der Finanzaufsicht hinterlegt werden muss. Die einen Million wird crowdfinanzierten Unternehmen meistens schnell geknackt.
Alle anderen Projekte die nicht so Kapitalintensiv sind, brauchen nur ein Informationsblatt mit Chancen und Risiken bei der Aufsicht hinterlegen.

Der geplante Gesetzesentwurf, wird künftig die Kosten einer Crowdfinanzierung in die Höhe treiben. Nur die Erstellung eines Wertpapierprospekts der von der Aufsicht verlangt wird, kann mehr als 30.000 Euro Kosten.

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