Geld stinkt nicht? Kreditkartenanbieter sind da anderer Meinung.

Ein Kreditkartenanbieter gibt Studien und Umfragen im Auftrag, um zu beweisen dass das Bargeld, einfach nur eklig ist. In Deutschland wurden im vergangenen Jahr, 54,4 Prozent aller Zahlungen im Einzelhandel mit Bargeld abgewickelt. Die deutschen wollen sich, von ihren Schienen und Münzen, einfach nicht trennen. Das passt den Anbietern von Bargeldlosen Zahlungssystemen, nicht so ganz.
Kreditkartenanbieter und Banken, würden gerne das Bargeld komplett abschaffen. Die Schweden und Finnen, denken ernsthaft darüber nach.

Eine Bank erschafft das Virtuelle Geld und die Andere hält es für uns fest. Wie würde die Welt wohl aussehen, wen wir wirklich das Geld, in Form von Münzen und Scheine abschaffen. In Europa, ist das Zahlungsverhalten der Kunden im Einzelhandel, sehr unterschiedlich. In manchen europäischen Ländern, wird bevorzugt Bargeldlos gezahlt und in anderen mehr mit Bargeld. Die modernen Zahlungssysteme, nähmen kontinuierlich zu und drängeln so das Bargeld langsam ins Abseits.

Die Geschichte des Geldes, begann mit der Münze. Die Münze ersetzte dann den direkten Gütertausch, also Ware gegen Ware, Schwein gegen fünf Gänse. Vor de Münze, nutzten die Menschen, das so genannte Warengeld. Hier zu zählten, die allgemein Gebrauchs- und Nutzgegenstände, Nutztiere sowie Schmuck.

Heute nutzen wir das Geld, genau so wie vor tausend Jahren, wir tauschen. Doch vor tausend Jahren, war das Geld selbst eine Ware und kein aufgedrucktes nominal. Eine Goldmünze, hatte den Gegenwert im Gewicht des Edelmetalls. Wen ein Bauer seine Kühe an einen Händler verkauft hat, erhielt er von dem Käufer Gold, in Form einer Münze. So wurden dem Bauern seine Kühe, sprichwörtlich mit Gold aufgewogen.

Das Gold auf der Bank und der Bankschein in der Tasche.

Die Gold Münze wurde nach und nach, von den Bankschein ersetzt. Ein Bankschein, war noch kein Gesetzliches Zahlungsmittel, sondern ein Auszahlungsanspruch gegen Bankiers. Der Bankschein bestimmte, welche Münzen in Kurantgeld im Tausch gegen die Banknote, ausgezahlt werden sollten. Die Banknote könnte an andere Inhaber weitergegeben werden. So wechselte der Auszahlungsanspruch den Besitzer. Die Auszahlung könnte aber nur da angewiesen werden, wo auch das Kurantgeld vorher deponiert worden ist. Man könnte also mit der Banknote, nicht einen anderen Banker aufsuchen und an einen anderen Ort, sein Geld von der Bank abheben.

Der Bankschein, entwickelte sich zur einer Banknote. Es gab in der Vergangenheit mehrere Versuche, die Münze mit einen Stück Papier zu ersetzten. In seiner früheren Form, galt die Banknote, nur als vorübergehender Ersatz für fehlendes Münzgeld. Mit der Banknote wahr es ähnlich wie mit dem Bankschein, das aufgedruckte Nominal, entsprach den Gegenwert in Gold, welches als Währungsreserve bei der Bank deponiert war.

Man kann sich dass nur schwer vorstellen, wenn früher ein Kaufmann mit einer gewissen Anzahl von Banknoten, sich zwei Kilo Gold von der Bank abgehoben hat.

Geldscheine heute, scheinen nur noch wie Geld?

Heute nutzen wir Geldscheine wie zum Beispiel die Euro-Banknote, zum einkaufen, wir zahlen damit für erbrachte Leistung oder werden selbst, mit Geldscheinen für unsere Arbeit entlohnt.
Die meisten Bürger haben heute ein Girokonto, wo sie ihr Geld fast überall auf der Welt abheben können. Wir tätigen Überweisungen, die in wenigen Stunden Bearbeitet und gebucht werden.
Das immaterielle Geld, anders Giralgeld oder Buchgeld genannt basiert heute nur noch auf Vertragen und nicht auf Goldreserven. Die meisten wissen nicht, dass Giralgeld kein gesetzliches Zahlungsmittel ist und unterliegt keiner Annahmepflicht. Das erschreckende da dran ist, dass unser Kontostand nur aus zahlen besteht und keinen Realen Gegenwert besitzt. Die Banknoten die Heute gedruckt werden, haben zwar einen Nominal aber keinen Gegenwert in Form einer Währungsreserve. Man kann durch aus gegen Argumentieren, in dem man behauptet, dass der Staat die Stabilität seiner Währung und des Währungssystems garantiert.

Aus der Vergangenheit Lernen wir, dass keine Garantie eine Garantie sei also nichts als leere Versprechungen. Am 31. Juli 1914 kam das Ende der klassischen Goldwährung, die Reichsbank stellte die Einlösung ihrer Banknoten in Gold für immer ein. Wer also nach Juli 1914 seinen Markschein in Gold eintauschen wollte, kam mit leeren Händen wider zurück. Die Reichsbank machte endgültig Schluss mit der Einlösungspflicht für ihre Banknoten. Man hat also den Bürgern für ihr Gold, Markscheine mit einer Staats Garantie in die Hand gedrückt und den Laden zugemacht. Es ähnelt ein bisschen einer Zwangsenteignung.

Wird sich die düstere Vergangenheit wiederholen?

Unser Geld basiert heute, nur noch auf den Glauben und Vertrauen. Das Währungssystem funktioniert einigermaßen, das Tauschgeschäft läuft weiter. Doch was passiert, wen die Banken, die Kreditkartenanbieter und der Staat und das Geld weg nimmt und wir erhalten dafür nur noch Zahlen auf unseren Kontoauszügen.

Stellen sie sich vor, sie sind ein Multimillionär. Heute sind sie in bester Laune, ganz spontan packen sie zwei große Sporttaschen ins Auto und fahren zu ihrer Bank. Sie stehen jetzt vor dem Schalter und sagen, „Guten Tag, ich hätte gerne 5 Millionen Euro“. Wahrscheinlich werden sie dann mit vielen Fragen bombardiert wie, „warum“ oder „wofür“ und am ende erfahren sie, dass ihre Bank ihr Geld nicht hat und eine Auszahlung, in solcher Höhe jetzt nicht möglich ist.

Das Szenario, ist vielleicht ein bisschen an den Harren herbeigezogen, doch auch kleinere Geldbeträge, müssen vorzeitig der Bank gemeldet werden. Wir müssen die Bank vorher informieren, wen wir einen gewissen Geldbetrag, von unseren Girokonto abheben möchten. Wir sehen schon heute, dass bei den meisten Banken, die Rechnung nicht aufgeht, dass sie nicht über ausreichende Geldreserven verfügen. So wäre es doch passend, wen das Bargeld ganz abgeschafft wird und die Rechnung, nur noch auf Papier stattfindet und nicht im Tresor. Tinte ist doch Billig!

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