Keine Kredite für Russlands Staatsbanken und Unternehmen.

Seit dem Beginn des Konflikts in der Ukraine, versucht die EU mit verschiedenen Sanktionen gegen Russland vorzugehen. Die bisherige Reaktion der EU auf die Krim Anektion wahr eher symbolisch als wirksam.

Die EU hat vor kurzem eine Ausweitung der Sanktionen beschlossen. Es sollen weitere 15 Russen und Ukrainer auf die Schwarzeliste gesetzt werden. Die Sanktionsliste wird mit der Zustimmung aller 28 Mitgliedstaaten, noch zusätzlich um neun Unternehmen und neun Institutionen vergrößert.

Die EU-Außenminister beauftragten die zuständige Kommission, mit der Unterbreitung von Vorschlägen für weitere Sanktionen. Die Kommission nannte unter anderem, den Russischen Finanzmarkt, Hochtechnologiesektor sowie verschiedene Güter die auch in der Kriegswaffen Herstellung zum Einsatz kommen könnten.

Die EU plant außerdem eine Kreditsperre für Russische Banken. Laut einen internen Papier der EU-Kommission, will die Europäische Gemeinschaft, Banken mit einer Staatsbeteiligung von mehr als 50 Prozent, den Kredithahn zu drehen. Es soll demnach, die Ausgabe von Anleihen und Aktien an Russische Banken in der EU untersagt werden. Die Sanktion umfasst alle Kredite deren Laufzeit länger als 90 Tage beträgt.

Die Kreditsperre kann Russland große Probleme bereiten.

Der frühere russische Ministerpräsident Michail Kasjanow, kommentiert die neuen Sanktionspläne am Donnerstag wie folgt: „Wenn es Sanktionen gegen den gesamten russischen Finanzsektor gäbe, würde unsere Wirtschaft in sechs Wochen zusammenbrechen“.

Russlands Wirtschaft ist von Importgütern abhängig und wen dann noch das Kapital knapp wird, ist die Krise vorprogrammiert. Viele Russische Banken sind stark von den Europäischen Finanzmarkt abhängig. Ungefähr 47 Prozent des Kapitalbedarfs, wird durch die EU-Finanzmarkt gedeckt. Schon in vergangenen Wochen, flüchteten Ausländische Anleger aus dem Russischen-Börsenmarkt. Der Staat hat versucht, mit eigenen Reserven die Lücke zu füllen. Wenn jetzt noch der Zugang für die Kreditversorgung durch die Sanktionen gesperrt wird, so kann sich die Lage der Russischen Wirtschaft durch die fehlenden Kredite nur noch verschlimmern.

Das eigentliche Ziel der Sanktionen, geht weit über die Russischen Banken hinaus. Die Kapitalknappheit soll sich langsam in der Wirtschaft ausbreiten. Die Ansteckungsfolge wäre, Keine Kredite für Investitionen, dass verhindert den Wachstum der in Russland ehe schon gering ist und führt automatisch zur einer Erhöhung der Arbeitslosen.

Schon heute sind die Folgen des Ukraine-Konflikts für die Russische Wirtschaft spürbar. Die Inflation liegt bei 7,8 Prozent und die Importpreise steigen. Die beschlossenen Sanktionen der USA und zusätzlich die von der Europa angekündigten, haben an der Aktienbörse zur Kursverlusten geführt.

(foto: sxc | mindinator)

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